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Mirrror Lakes sind sehr seichte kleine Seen deren Wasser so still ist, dass sich die dahinter liegende Bergkette darin spiegeln kann. Schön angelegte Stege machen den Zugang zu dieser Wassersumpf-Landschaft möglich.
Nach unserem Milfordsound Ausflug haben wir am schönen Lake Manapouri, der wenige Kilometer südlich von Te Anau liegt, genächtigt. Nach einem morgendlichen Erfischungsbad in dem eiskalten Bergsee sind wir wieder zurück nach Queenstown gefahren und haben gleich im Hostel eingecheckt. Wir haben die Queensloge bekommen mir Seeblick und viel, viel Platz um sich auszubreiten. Echter Luxus nach 3 Nächten im doch recht engen Camper!
Weil wir kein Essen mehr hatten, sind wir am anderen Morgen direkt nach dem Auschecken beim Inder kleben geblieben. Dort haben wir uns zwei große Portion leckeres Curry + vier Naan (indisches Brot) bestellt, das es für Frühstück-, Mittag- und Abendessen gereicht hat.

Ach ja, bei unserem ersten Besuch in Queenstown waren wir auf den Kelvin Heights (großer Hügel direkt am See). Eigentlich fährt man da mit dem Auto hoch, doch wir wollten uns die 20 Dollar sparen und sind zu Fuß losgezogen. War ganz interessant …. uns haben freilaufende Lamas, Alpacas, Dammhirsche, Ziegen, Bisons, Ponnys und schottische Hochlandrinder aus der Dose gefressen, die man mit Futter gefüllt für einen Doller erwärben konnte. Ok, die Bisons und die Hochlandrinder hatten einen Zaun um sich rum. Nach dem Deerpark waren dann noch einige Lord of the Rings Movie Locations zu besichtigen, z.B. wurde dort der Kampf mit den Wargs (Hundewölfe), bei der Aragon die Klippen hinab stürtzt, die Flucht nach Helms Deep und Gimmlis Sturz vom Pferd gedreht. Als wir, trotz Windstärke 50 km/h+ (o.ä.), den Gipfel erreicht hatten, haben wir noch eine alte Filmkulisse von Walt Disney entdeckt: ein nordkoreanisches Gefängnis, 1986 erbaut für den Film „The Rescue“. Am Rückweg haben wir noch ein tolles Panorama gehabt: Das Licht der Abendsonne strahlte zwischen den Bergen hindurch direkt auf den See
Nach Queenstown sind wir Richtung Lake Wanaka und Wesküste gefahren. In Wanaka haben wir nen kleinen Zwischenstop eingelegt und sind in den Puzzle-Erlebnispark gegangen. Zuerst haben wir das „Maze“ gemeistert (Labyrinth) und danach noch die Räume mit ihren optischen Täuschungen besucht. War echt crazy…beim letzten Bild ist dann leider mein Foto kaputt gegangen:-(
Nach einer moskitoreichen Nacht, mit wenig Schlaf, sind wir dann die sehr urwaldreiche Westküste entlang hoch gefahren. Auf dem Weg sind wir an Wasserfällen, vielen Senic Reserves und unzähligen Stränden vorbeigekommen. Gerne hätten wir mal ne Pause eingelegt und gebadet oder Picknick gemacht, doch die vielen Wolken von Sandflies vermiesen einem ganz schnell die Freude daran.
Den Tag vor Heiligabend haben wir mit einer Tour auf dem Fox Glacier verbracht. War echt faszinierend zu sehen, mit welcher gewaltigen Kraft sich das viele, meter-dicke Eis vorwärts Richtung Tal gräbt und welche Spuren es dabei hinterlässt.
Weihnachten waren wir in einem tierischen Hostel in Greymouth. Noahs Ark, mit vielen bemalten Zimmern und einem schönen Garten. Vom Preisleistungsverhältnis bis jetzt das beste Angebot, das wir genutzt haben. Und eine kleine Katze gab es auch…:-)
Heiligabend hatten wir sogar nen Christbaum im Wohnzimmer des Hostels, das Kaminfeuer hat gebrannt und es kam dabei, trotz warmen Wetters, doch bisschen Weihnachtsstimmung auf. Christkind hat nen neuen Foto für mich vorbeigebracht
Nach einer Nacht in Blenheim waren wir dann schon wieder auf der Nordinsel…(Sind momentan auch schon weiter und haben wieder viel erlebt, doch davon später…)
- Woaahh…
Katha
…ihr Anhänger des world wide web und Uns-Zwei-Reise-Verfolger/innen,
wie uns berichtet wurde und wie wir am eigenen Leib erfahren mussten, gab es soweit Probleme mit der Kommentarfunktion. Man hat einen Komentar geschrieben und „schwups“ war er wieder weg?! Ging uns ähnlich. Aber jetzt sollte das Problem gelöst sein. Das Headerbild ist auch wieder aufgetaucht (obwohl der schwarze Balken auch ganz nett war…).
Momentan befinden wir uns in Queenstown am Lake Wakatipu. Queenstown ist Adventure-City hier in EnZed. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten hier seine Kohle zu verprassen: Bungy Jumping, Heliflying, Stuntflights, Tandemgleiting, Paraflying, Paradiving, Jetboatdriving und noch und nöcher… Unser Weg hat uns zuvor von Christchurch, über den Lake Tekapo und Lake Pukaki nach hierher geführt. Das ist echt verrückt. Gerade war man noch in den „great Plains“ von Canterburry und plötzlich erstrecken sich die südlichen Alpen in ihrer ganzen „Herr der Ringe“-Mächtigkeit entgegen. Türkise Seen, wunderschöne Landschaft und wunderschöne Stille. Hier geht nämlich gar nichts. Die Stadt, oder der Standort „Lake Tekapo“ besteht aus einer „I-Site“ (Info-Center, die gibt es überall aber wirklich überall. Gibt es sonst nichts, gibt es Schafe und `ne I-Site… ), einem Internet-Café und einem kleinen Hotel-Resort. Allesamt direkt am Highway. Wir haben eine kleine Straße direkt am See entlang gewählt und uns einfach am Straßenrand hingestellt. Das Panorama war großartig: 
Anschließend ging es nach einer kurzen Schock Viertelstunde weiter. In dieser Viertelstunde dachten wir unser Auto zickt schon wieder rum und wir müssten die 3 1/2 h zurück nach Christchurch.
Kurze Vorgeschichte: Wir hatten schon Probleme mit dem Van als wir auf der Nordinsel waren und anschließend immer mal wieder. Er springt einfach nicht an! Obwohl die Batterie voll ist und alles stimment müsste. Mit Überbrücken klappts dann meistens trotzdem… Nachdem es immer wieder ging, haben wir nie den AA (NZ-ADAC) gerufen. Als es uns dann in Christchurch wieder passiert ist, sind wir sofort zu Wicked gefahren (die haben da und nur da und in Auckland ein Depot). Die waren sich nicht sicher, wir konnten das Problem ja auch nicht hervorzaubern (reproduzieren) und haben den Starter ausgetauscht. Wir haben uns in der Zeit Quantum of Solace reingezogen im Kino. (Warum ist der böse Kerl am Ende, den er in der Wüste gelassen hat ,mit ner Kugel im Kopf und Motoröl in der Lunge gefunden worden?) Dann am nächsten Tag gings wieder nicht. Zum Glück waren wir noch in Christchurch und konnten gleich nochmal zu Wicked fahren. Denen war es peinlich und sie wollten uns schon fast einen neuen Van geben. Bitte nicht, Katha hat doch erst einen schönen Vorhang zu einem Moskito-Netz übers MoonRoof-Window konstruiert…Das war sooo aufwändig! Dann hat einer der Jungs die Klemme der Batterie ausgetauscht und gemeint, das es daran lag. Doch „loose contact“.
Nach einigem Probieren und hin und her ging er plötzlich wieder. Lorenz fragt Katha: „Warum geht er jetzt wieder?“ Katha: „Keine Ahnung..ich hab den Hebel mal auf P gestellt“. Na gut… wir sind wohl schon etwas sensibilisiert glaube ich („P“ steht für Park und der Motor kann bei unserem Automatikauto nur bei N (Neutral) oder P anspringen
)
Am Lake Pukaki angekommen, war das Wetter echt super (Trotz Berge – ist die Sonne draußen, ist es immer heiß), wir konnten richtig geil auf den höchsten Berg Neuseelands gucken (Mt Cook/Aroaki, 3754m).
Nach einem entspannten Picknick und mehreren Panorama-Picture-Versuchen sind wir dann weiter nach Queenstown gefahren.
Hier angekommen überlegen wir nun wohin uns die Reise weiter führt: Te Anau? Milford Sound? Zum Inder um die Ecke? Hmm..lecker: Naan, Dahl und Rangon Josh..Yummie!





























































































