2 off the beaten track


Tongariro + Northland
14. Januar 2009, 2:15 nachmittags
Einsortiert unter: Bilder NZ, Neuseeland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



NZ von A bis Z
4. Januar 2009, 6:45 nachmittags
Einsortiert unter: Neuseeland

Die kleine Neuseeland-Kunde

(Alle Angaben beruhen auf persönlichen Erfahrungen und gelten keinesfalls als absolut.)

 

Action

Neuseeland hat viel Meer, Seen, Flüsse und Berge (–> Landschaft). Das ist natürlich eine prima Ausgangssituation für die verschiedensten Freiluft-Activities: Von Segeln, Marine-Mammals-Watching, Jetskiing über BungyJumping, SkyDiving, Paragliding bis hin zu CanyonSwinging, Glow-Worm-CaveDiving, Narrow-RiverRafting, Lord-of-the-Rings-Touring (–> Herr der Ringe) und IceClimbing. Und selbstverständlich vieles mehr…

Das Problem an der Sache ist, das es für den “Verbraucher” schon ein Adventure ist, sich durch die Vielzahl an Flyern, Broschüren und Prospekten durchzuarbeiten, die ihm in den –> I-Sites und –> Backpackers angeboten werden. Von dem Wegwerfverhalten dieser Printprodukte ganz abgesehen…

 

Backpackers

Um die Massen an Rucksacktouristen (auch selbst “Backpackers” genannt) unterzubringen, gibt es hier unzählige Backpackers, oder auch Hostels genannt. Es gibt verschiedene Vereinigungen, in denen oft mehrere Unterkünfte zusammen gefasst werden (BBH, YHA…). Eine Mitgliedschaft bringt dann des öfteren preisliche Vorteile mit sich. 

In den meisten Hostels kostet das Doppelzimmer ohne privates Bad p. P. zwischen NZ$ 25 – 35 (umgerechnet zwischen ca. EUR 11 – 16 die Nacht. Stand: Dez 08) Es gibt außerdem meistens “Shares” (bis zu 4 Betten) und Dorms (Schlafsäle meist bis zu 8 Betten) Diese sind dann natürlich etwas billiger.

Eigentlich gibt es immer eine Küche (scharfe Messer? Fehlanzeige!), eine Wäscherei und einen Aufenthaltsraum. Oft gibt es Fernsehen und Computer mit Internet-Zugang oder Wireless (–> Netz). Das Schwarze Brett muss nicht schwarz sein, aber informativ. Hier kann jeder seine Anliegen, Jobangebote, Autoverkäufe, Reisebegleitungsgesuche etc. anbringen. 

Die Leute sind aus allen Herren- und Frauen-Ländern und unterschiedlichsten Alters (die meisten unter 30, aber wir haben schon alles gesehen, 60+ etc….), selbst –> Kiwis trifft man hier an. Viele sind offen und freundlich und man kommt leicht ins Gespräch um ähnliche Reiseerfahrungen auszutauschen.

 

Charlie´s honest juice

Dies soll keine Schleichwerbung sein. Nein, bzw. vielleicht ein bisschen. Charlie´s honest juice, sind die einzigen Säfte die wir finden konnten, die ganz frisch gepresst aus richtigen Früchten (z. B. Orangen) bestehen – und nicht aus Konzentrat. Ganz billig sind sie allerdings nicht: 2 l kosten fast NZ$ 8! (Stand: Dez 08 )

 

D.O.C

Das Department of Conversation kümmert sich um die schönen Plätze in Neuseeland und macht sie auf möglichst einfache Weise für jedermann zugänglich. So gibt es überall schöne Aussichtsplätze (Lookouts), Wasserfälle oder sonstige Highlights, die mit einem Parkplatz, mit Beschilderung und ab und an mit Toiletten ausgestattet sind.

Das D.O.C unterhält ebenfalls eine Vielzahl an Hütten auf Wandertracks und auch Campsites. Die Campsites sind oft nur minimal ausgestattet – manche haben nur eine Wiese und keine Toiletten – aber dafür oft an sehr schönen abgelegenen Plätzen. Die Bezahlung basiert auf Ehrlichkeitsbasis (Fee-Boxes). Eine Nacht kostet pro Person zwischen NZ$ 5 und 7.

(Billiger zu –> Reisen ist es, mit einem Campervan sich irgendwo hinzustellen. Oft gibt es ” No Camping” Schilder, aber man findet immer ein Plätzchen an dem man sich von einer langen Fahrt “ausruhen” kann – Man wird ja schließlich auch immer dazu aufgefordert siehe –> Verkehr

Die Hauptaufgabe des D.O.C. besteht jedoch wahrscheinlich darin, Neuseelands einzigartige Naturflecken so unberührt zu lassen wie sie sind. So gibt es unzählige Nationalparks und so genannte “Scenic Reserves”.

 

Essen

(Fast) alles was gesund ist ist teuer (–>  Preise). Vielleicht kaufen die –> Kiwis und auch viele der Besucher deswegen so viel weißes Toastbrot, Fertigsuppen und -gerichte, 2 kg Käse in Ziegelsteinform, Hundefutter in 5 kg-Plastikdärmen wie Wurst beim Metzger, gemahlene Haferflocken (Oats) und viele Süßigkeiten. Komisch, so dick sind die hier ja gar nicht…

Es gibt selbstverständlich auch sehr viel gesunde Sachen: Es gibt immer eine große Auswahl an Obst und Gemüse –  das meiste davon kommt auch aus Neuseeland – ,eine richtige Fleisch und Fisch-Frische-Theke und sogar ein Bio-Regal. Ja auch “Samba” – Schoko-Haselnuss-Creme von Rapunzel haben wir entdeckt… bloß mit dem Brot hapert´s noch… Das haben die wohl noch nicht so ganz verstanden.

Die Supermärkte sind auf jeden Fall riesig (Metro-Like) und bei jedem größeren Einkauf kriegt mann bei einer bestimmten Tankstellen-Marke 4-10 NZ-Cents Rabatt. Das diese “Vouchers” (Gutscheine) eigentlich jeder hat, lässt die Spritpreise sich sicher auf einem netten Level einpendeln – aber Hauptsache man hat das Gefühl bekommen etwas gespart zu haben. Und wer nicht bei den “Großen” einkauft um dann bei den “Großen” zu Tanken – der darf halt nicht mitspielen… oder eben etwas mehr bezahlen…

Wenn man in Neuseeland Essen gehen möchte, bekommt man ein großes Angebot von internationaler Küche. (Es gibt viele Inder, die schmecken uns momentan am besten. Also nicht die Inder – deren Essen). Die –> Preise sind auf jeden Fall human. Ansonsten essen die Neuseeländer gerne Pies (meist pikante, kleine Törtchen mit Kürbis, Spinat, o. ä.), Fish & Chips (gibt´s zumindest überall), Burger und alles was Europäer auch so gerne essen…

 

Fliegen

Ja, wenn man Neuseeland erreichen will muss man Fliegen (oder eine Kreuzfahrt machen). Das meine ich hier aber nicht. Gemeint sind diese F*** &”§%”!&()!!!!  Es gibt sie in zwei Arten und beide haben ihre Tücken: 

Der gemeine Moskito überträgt hierzulande zwar kaum Krankheiten, es gibt dafür aber wahnsinnig viele. Klar – viel Wasser, viele Viecher. Dämmerung meiden!

Bei den Sandflies ist es ähnlich. Sie kommen nur auf der Südinsel vor, fast überall, aber speziell extrem an der Westküste. Es sind relativ kleine, schwarze Fliegen (kleiner als der Moskito), die nie alleine sind. Manchmal gibt es schwarze Wölkchen von Ihnen. Die Sandflies beißen statt zu stechen und lassen auch nicht von dir ab. Die Bisse sind vom Juckverhalten und Erscheinen denen der Moskitos sehr ähnlich. Wild rumzufuchteln oder mit Insekten-Spray um sich zu sprühen erfüllt nicht seinen Zweck. Es ist hoffnungslos. Einziger Ausweg: Weg von der (sehr schönen) Westküste…

 

Großstadt

Ja die gibt´s hier auch. Genauer gesagt drei davon: Auckland, Wellington und Christchurch. Doch die Städte sind hier anders aufgebaut. Klar, es gibt keine richtige “Altstadt”, aber einen Town- oder Citycenter gibt es immer. Dort finden sich auch Hochhäuser von großen Firmen, gerade in Auckland und Wellington. Darum siedeln sich dann lauter Einfamilienhäuschen meist mit Garten. Es gibt auch Viertel die mehr in Richtung “Plattenbau” gehen, aber alles recht flach. Bedeutet faktisch, das die Städte sehr groß im Vergleich zu Europäischem Standard sind (Auckland hat ähnlich viele Einwohner wie München – ist aber über dreimal so groß. Christchurch hat weniger Einwohner als Nürnberg – ist aber über zehnmal so groß! ). Durch die vielen Besucher, gerade im Sommer, fällt es dann auch gar nicht so auf, dass es nicht so viel Bewohner gibt…

Mittlere und kleiner Städte gibt es natürlich auch ein paar, hier verhält es sich ähnlich. Es gibt aber auch in bestimmten Regionen gar nichts bzw. nur kleinere Dörfer (–> Landschaft).

 

Herr der Ringe

Wer den Film gesehen hat, kann sich ungefähr vorstellen wie es in Neuseeland aussieht. Doch Neuseeland kann noch mehr (–> Landschaft). Kauft man sich einen gewöhnlichen Straßenatlas an der Tankstelle, sind dort immer die Drehorte der Trilogie  mit einem Ring-Symbol versehen. Manche ganz nah am Highway, manche irgendwo total im Off. Es gibt außerdem einen Herr der Ringe Guidebook von Ian Brodie im Handel (mit großen Bildern, GPS Daten der Spots und Anfahrts-Beschreibungen), und natürlich etliche, mittel- bis hochpreisige Lord-of-the-Rings-Off-Road-Tours (–> Action).

 

I-Site

In jeder kleinen Stadt oder an jedem irgendwie noch so interessanten Ort gibt es sie: die “I-Sites”. Das sind Touristen-Informationscenter, in denen man sich über alle Angebote, Unterkünfte, Ausflugsziele, Wetter und einfach über alles kostenlos informieren kann. Auch die Buchungen sind for free. Meist gibt es dort Internetzugang, evtl. ein Café und unzählige Flyer (–> Action).

 

Job

Als Backpacker hier einen Job zu finden dürfte nicht allzu schwierig sein. Wir müssen zugeben, selber haben wir es nicht probiert, aber wir haben sehr viele Leute getroffen die immer irgendetwas gemacht haben (Im Café, in der Eisdiele, im Supermarkt, in der Buchhandlung, im Quicksilver-Store, als Rafting-Guide etc.). Ein Fruitpicker haben wir nicht getroffen. Komisch, könnte wohl an der Jahreszeit liegen?

Von der Bezahlung darf man sich aber nicht zu viel erwarten (Durchschnitt:  NZ $12,5, Stand: Dez 08 ). Es gibt besseres und schlechteres…

 

Kiwis

Als Kiwis werden in Neuseeland drei verscheidende mehr oder weniger lebende Objekte bezeichnet: Die Kiwi-Frucht, das Kiwi-Tier und der Kiwi-Mensch. 

Die Frucht wird hier auf Kiwi-Plantagen angebaut und es gibt sie in der normalen grünen Variante, wie wir sie aus Europa kennen und in der Goldenen. Die goldene Kiwi-Frucht ist etwas weniger säuerlich und schmeckt dafür süßer.

Der Kiwi-Vogel ist ein seltsames Geschöpf. So groß wie ein Huhn, mit kürzeren Beinen, einem runden Körper und einem langen, dünnen Schnabel. Damit stochert das scheue Tier im Waldboden nach Nahrung. Da die Siedler aus Europa zuerst Hasen, Mäuse und anderes Kleinvieh nach Neuseeland “importiert” hatten, dieses dann zur Plage wurde, haben sie gleich auch noch Marder eingeführt. Dem Marder hat der Kiwi allerdings besser geschmeckt als die zähen Hasen (Das war gelogen, in Wirklichkeit ist der Kiwi einfach nur langsam und damit eine viel leichtere Beute) und so kam es dass es auf der Insel kaum noch Kiwis in der freien Natur gibt, bis auf in Stewart Island (kleine Insel südlich der Südinsel).

Der Kiwi-Mensch (allg. Bezeichnung für die Neuseeländer themselves) ist in der Regel offen, freundlich und gutherzig. Es gibt sehr viele relaxte Menschen hier, die auch immer bereit sind einem in bestimmten Situationen zu helfen. Die nette Art der Menschen kommt schon bei der ersten Begegnung rüber : “How are ya?”, “How´s it goin´?”, “Everythin´ allright?”, “How´as ya day tiday?” wird mann überall und von jedem gefragt. “Fine. Thx.”, “Good, and you?”, “Not too bad” sind ein paar Antworten die man darauf geben kann. Manchmal wird man von wildfremden auf der Straße einfach angesprochen. Man redet übers Wetter oder wie die Dinge so laufen. Das ist echt anders als in good ol´Germany.

 

Landschaft

Hier gäbe es viel zu schreiben, denn wenn Neuseeland etwas zu bieten hat, dann ist es Natur in den verschiedensten Formen und Farben. Prinzipiell unterscheidet man die Landschaft von der Nord- und der Südinsel. 

Die kleinere, aber wärmere Nordinsel, auf der 2/3 der Menschen wohnen, ist demnach dichter besiedelt als der Partner im Süden. Hier gibt es Sandstrände, Weiden und Wiesen, Hügel und Berge, Mischwälder, Urwälder mit Schlingpflanzen, riesigen Bäumen, Farnen und anderen einzigartigen Gewächsen. Ebenso wie heiße Quelllandschaften rund um Rotorua, Steinsteppen mit Vulkangeröll sowie echten Vulkanen.

Die Südinsel ist nur mit der Fähre von Wellington aus (oder mit dem Flieger) zu erreichen (die Überfahrt dauert ca. 3 h). Sie hat Landschaftlich noch mehr zu bieten. Allgemein ist es, abgesehen von den Ebenen von Canterburry, recht bergig. Das liegt hauptsächlich daran, das die “Southern Alps” und ihre Ausläufe sich über die ganze Länge der Insel erstrecken. Der höchste Berg ist der Mt. Cook/Aroaki mit über 3700 m. Die beiden Küstenstränge im Osten und Westen bieten oft ein tolles Panorama. Viel Fels und oft Urwald der fast bis ins Meer hineinragt. Es gibt viele Fjorde im Norden und Süden der Insel und auch eine Seenlandschaft im zentralen Voralpengebiet mit  atemberaubenden Alpenpanorama – Lake Tekapo, Pukaki, Wanaka um nur einige zu nennen. Aber auch von bezaubernd weiß-gelben Sandstränden mit Urwaldfeeling bleibt die Südinsel nicht verschont. Leicht zu finden im Abel Tasman Nationalpark.

 

Maori

Die Maoris stellen knapp 15 % der Neuseeländischen Bevölkerung. Sie sind das indigene Volk Neuseelands, abstammend von polynesischen Einwanderern im 13. Jahrhundert (siehe –> Young History)

Ihre Sprache nennt sich Te Reo Maori. Das ist verrückt: Sie setzen die verschieden Wörter, meist von der Natur stammend, zusammen, so dass es oft lange Namen und Sätze geben kann. “Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokai whenuakitanatahu” ist ein nettes Beispiel dafür. So heißt ein Berg auf der Nordinsel. Ins Deutsche übersetzt, wird der Name noch ein bisschen länger und bedeutet so viel wie: “Der Vorsprung des Berges, wo Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der rutschte, kletterte und die Berge verschlang und der durch das Land reiste, für seine Liebste Flöte spielte.” Die Sprache ist nach dem 2. Weltkrieg etwas verloren gegangen und wurde dann seit der 70er wiederbelebt, durch den Schulunterricht. Die Sprache ist also offizielle Amtssprache in NZ und seit 2004 gibt es MaoriTV einen Maori-Sender, der ausschließlich in Maori sendet (mit englischen Untertiteln). Angeblich sprechen aber nur knapp 5 % aller Neuseeländer diese Sprache noch.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke die wenigsten Maoris leben noch in ihrer traditionellen Form, wie es den Touristen hier vermittelt wird, mit Maori-Shows und Real-Life-Maori-Stays. Die meisten leben vermutlich wie die Pakeha (Neuseeländer mit europäischen Vorfahren) auch. 

 

Netz

Internet ist hier aufgrund der vielen Besucher weit verbreitet und überall zugänglich. So ziemlich jedes –> Backpackers bietet Computer und Wireless an, ebenso wie viele Internetcafés, Videostores, I-Sites und auch normale Cafés. Es läuft aber selten so, dass jeder sein eigenes kleines Netzwerk anbietet, in dem mann dann gegen ein kleines Entgelt nach belieben surfen kann, sondern oft sind es große Netzwerkvereinigungen, die soggenannte Hotspots in den Cafés, Hostels, etc. zur Verfügung stellen. Mann muss also vom Anbieter entweder einen Gutschein mit Nummer kaufen, oder mann bezahlt gleich online per Kreditkarte (–> Preise). 

Wer günstig ins Netz gehen möchte sollte sich einfach in die städtische Libary begeben, die gibt es in den meisten mittleren und großen Städten und sie bieten fast immer Computer mit kostenlosem Access und gratis Wireless an. Abgesehen von der Mittagspause – den ganzen Tag!

 

Opossum

Man sieht sie zu hauf – auf der Straße. Wie bei uns Igel oder Hasen (die sieht man auch), gibt es hier Unmengen an Opossums. Zu Gesicht bekommt mann sie wie gesagt meist nur tot (Warum laufen eigentlich alle Tiere immer genau dann über die Straße wenn ein Auto kommt?). 

Ansonsten gibt es zahlreiche andere Tieren in Neuseeland, die ich hier nicht alle aufzählen möchte und kann. Aber die wichtigsten sind sicher: –> Schafe, Kühe, Hasen, Möwen, Insekten, Vögel (Pukeko und Kea und tausend andere), Seelöwen, Delfine, Wale, Pinguine etc. Ach ja, den –> Kiwi gibt es ja auch noch…

Da Neuseeland eine isolierte Inselregion ist, hat sich hier ein super Ökosystem bilden können. Ursprünglich gab es keine Landsäuger bis auf Fledermäuse. Deswegen gibt es so abgefahrene Vögel hier. Gab allerdings noch mehr Vögel, gerade die flugunfähigen, doch die von den Menschen mitgebrachten Säugetiere (Ratten, Hasen, Hermeline/Marder etc.) haben schon dafür gesorgt, dass es am Land ein bisschen anders abgeht (siehe –> Kiwi).

 

Preise

Das mit den Preisen ist hier so eine Sache, gerade weil das ja auch immer relativ zum schwankenden Wechselkurs aus dem eigenen Land steht. Hinzu kommt noch das touristische Regionen wie Neuseeland Saison und Neben-Saison Preise haben, was aber nur die Besucherangebote betreffen sollte. Die folgenden Angaben beziehen sich alle auf persönliche Erfahrungswerte und basieren auf dem Stand Dezember 2008. Der Wechselkurs beträgt momentan ca. NZ $ 1 = EUR 0,45.

Die Preise für eine Übernachtung in einem Hostel stehen oben unter –> Backpacker.

Allgemein lässt sich sagen, ist es hier etwas günstiger als in good ol´ Germany. Das liegt zum einen daran, dass der Euro dem NZ Dollar gegenüber sehr stark steht, und zum anderen, dass die Leute hier in der Regel etwas weniger verdienen. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen, die sich aus der willkürlichen Auflistung unten entnehmen lassen:

Auto mieten: zwischen NZ $ 50 – 100 – hängt ganz davon wie groß das Auto/Van ist. Motorhomes und große Campervans auf jeden Fall 100 + (High/Peak-Season)

Sprit: Ja der ist hier auf jeden fall (noch) Billiger als bei uns: Der Liter kostet momentan NZ $ 1,32. Habe keine Tages-Preisänderungen erlebt, wie es in Deutschland üblich ist. Doch von Region zu Region (abgelegen und touristisch? Weit und breit keine andere Tankstelle?) kann der Liter schon mal teurer sein (1,63 war das Maximum was wir gesehen haben. Wo? Am Franz-Josef-Gletscher!)

Einkaufen: Im Supermarkt (auch hier gibt es Unterschiede: von NewWorld bis Packn´Save und von Auckland bis zum Franz-Josef-Gletscher…) ist Wurst und Käse und auch Milch recht teuer oder ähnlich wie bei uns. Bier ist nicht günstig! Der Liter Bier kann schon mal NZ $ 4-5 kosten. (Übrigens: Es ist gut immer seinen Passport mit zum Einkaufen zu nehmen. Die Kontrollen sind streng und die Gesetze hart – German ID reicht z. B. nicht. Und kontrolliert wirst du “when you look under 25″ auf jeden Fall – obwohl Alkohol und Tabak hier ab 18 ist. Aber “please don´t feel offended…”). Spirituosen gibt es nur im Liquor-Store und die sind noch teurer. Eine Flasche Vodka kostet gut und gerne NZ $ 40-50! (Im DutyFree die Hälfte). Süßigkeiten und Chips sind wahrscheinlich ein bisschen günstiger, genauso wie Toastbrot und Haferflocken (–> Essen). 

Letztendlich geht man mit einer relativ teuren Rechnung raus und denkt sich: “So viel hab´ ich doch gar nicht gekauft…” – also wie bei uns halt auch – aber man hat ja zumindest 4 NZ-Cents aufs Benzin gespart…(–> Essen).

Essen gehen: Das ist günstiger! Hängt natürlich davon ab wo und wie und alles, aber es war nirgendwo so teuer, als das wir es teuer empfunden hätten. Ein TakeAway Imbiss gibt es für NZ$ 2-5. Und in der Pizzeria oder beim Asiaten ist man auch für den kleinen Geldbeutel. Beim Inder in Christchurch haben wir für zwei große Portionen + zwei Getränke + 2 Naanbrote NZ $ 20 bezahlt. Gegessen, getrunken und noch was mitgenommen für EUR 4,5. Und es war lecker!

Fähre: Wer von der Nord- auf die Südinsel will, oder umgekehrt, ist so ziemlich auf die Fähre zwischen Wellington und Picton angewiesen (–> Landschaft). Hier verkehren die “Interislander” und die “Bluebridge”. Die beiden Unternehmen ähneln sich – Interislander hat den besseren Ruf, die Bluebridge ist ein bisschen günstiger. Preis für zwei Erwachsene und ein großes Auto in der Peak-Season: NZ $ 240. Ohne Auto ist es wesentlich günstiger: ca. zwischen NZ $ 25 – und 50 p. P.

Abenteuer: Die gibt es hier wie Sand am Meer. Die meisten davon kosten etwas, außer die, die man sich selber macht. Eine Parkbesichtigung von heißen Quellen und Geysiren rund um Rotorua kostet ca. NZ $ 30. Ein Boots-Cruise auf dem Milfordsound ca. NZ $ 50-60, ein halber Tag Gletschern am Fox oder Franz-Josef ca. $ 90 und ein Tag Kayaking im AbelTasman ca. NZ $ 40-50. Es gibt noch tausend andere Sachen zu machen (–> Action) um Dollars zu spenden. Dies ist nur um ein Gefühl für die Ausgaben für Aktivitäten zu bekommen (Alle Preise pro Person).

 

Quellen

An den Gletschern findet man sauberes Trinkwasser. Das ist selten in Neuseeland. Viele andere Bergquellen und Seen sind zwar super klar, können aber die Heimat fieser Bakterien sein. Auch das Leitungswasser ist nicht genießbar, da es wie Schwimmbad-Wasser schmeckt. Es gibt ab und zu einen gefilterten Wasserhahn, der Trinkwasser rauslässt. Ansonsten gibt es Wasser im Supermarkt und das ist nicht ganz billig.

 

Reisen

ist sehr einfach in Neuseeland. Auch wenn nicht alle Straßen geteert sind (–> Verkehr) kommt mann mit dem Auto fast überall gut hin. Wer keine Zeit hat sich ein Auto zu kaufen, der kann sich eines mieten (–> Preise). Auch mit dem Fahrrad kommt man ganz gut und umweltfreundlich voran. Doch dafür sollte man ein bestimmtes Level an Fitness mitbringen, denn die Straßen sind oft kurvig und bergig. Es gibt ebenfalls Züge, jedoch nur sehr begrenzt mit einspurigen Gleisen und einem nicht weit verzweigtem Strecken-Netz. Besser ist es noch mit dem Bus zu reisen, dafür gibt es einige Hop-On – Hop-Off – Anbieter. Trampen (Hitchhiking, Thumbing) ist wahrscheinlich die billigste Methode sich fortzubewegen. 

Übernachtungsmöglichkeiten findet man auch überall. Motel, Bed & Backpackers, Campsite, Straßenrand – alles ist fast immer überall verfügbar. Und wenn man mal nichts findet sagt einem die –> I-Site wo´s lang geht.

 

Schafe

Es gab in den 80ern fast 22 mal so viele Schafe wie Menschen. Der Schafbestand hat abgenommen aufgrund vom Ausbau der Milchindustrie. Also haben die Kühe die Schafe vertrieben. Es gibt dennoch noch ca. 36 Millionen Schafe, also 8 x soviele wie Menschen. Man sieht sie überall in Massen.

 

Touristen

Gibt es viele. Angeblich kommen über 2 Millionen Besucher jährlich nach Neuseeland. Es werden immer mehr Backpacker und auch luxuriösere Touristen, also die “echten” ;-) , nehmen zu… 

Das Working Holiday Visum erlaubt Menschen zwischen 18 – 30 Jahren ein mal im Leben nach Neuseeland zu reisen um dort durch Arbeit ihre Reisekasse aufzubessern. Normale Besucher dürfen bis zu 3 Monate bleiben. 

 

Unfall

Wir hatten zum Glück noch keinen. Es ist aber irgendwie anders geregelt als in Deutschland. Es gibt nicht so richtig einen Schuldigen, sondern die eigene Versicherung muss Schäden von anderen auch abdecken. Oder so ähnlich.

 

Verkehr

Neuseeland hat keine Autobahn, sondern nur Highways (Bundesstrassen). Größtenteils Einspurig – immer mal wieder gibt es Überholspurabschnitte oder Slow-Vehicle-Bays. Es gibt Schilder in den Kurven die eine Richtgeschwindigkeit  vorgeben, mit der man die Kurve gut nehmen kann. Kurven gibt´s hier viele. Kreuzungen werden oft mit Kreisverkehren (Roundabouts) gelöst. Es gibt außerdem einige ungeteerte Straßen. Und nicht alle Orte sind direkt mit einander verbunden – trennt eine Bergkette zwei Orte, kann es sein dass man weit, weit drumherum fahren muss. Hab ich erwähnt das hier Links gefahren wird?

Durch die relativ dünne Besiedelung kann es besonders auf der Südinsel schon mal vorkommen, dass einem lange Zeit keiner entgegenkommt auf bestimmten Highway-Strecken. Auf der Nordinsel kann es dafür schon mal zu Stauungen kommen, wenn die Leute nicht genau wissen wie sie in den Kreisverkehr ein- und ausfahren sollen…

Man sieht im Land unterschiedliche Autotypen: Es gibt im Vergleich zu Deutschland überproportional viele Geländewagen, was wahrscheinlich auch auf die ab und an schlechten Straßenverhältnisse zurück zu führen ist. Jugendliche fahren gerne Japaner mit einem Endrohr wo ich locker meinen Kopf reinstecken könnte. Wenn es dann noch knattert und pengt und die Nos-Einspritzpumpe schön zischt, ist es am besten. Für die gepflegte obere Mittelschicht darf es dann schon eine größere Limousine sein oder ein Sportcoupé – Holden (= Opel) und Ford sind sehr beliebt  – aber 6 Zylinder sind hier Untergrenze, 8 schon fast Pflicht. Auch die Größe der Autos übertrifft die der europäischen Fabrikate – Kleinwagen, also die Kompaktklasse sieht man selten!  Nichts desto trotz werden deutsche Autos hoch gehandelt. BMW und AUDI und VW gibt es viele – Mercedes und Porsche auch ein paar… Manche Neuseeländer machen sich dann ein Deutsches Nummernschild vorne drauf (also ein langes, mit europablauem Kästchen und in der Mitte ein D) mit Neuseeländischen Zahlen oder Buchstaben. Mit den Kennzeichen sind die nicht so streng – für Geld kann mann sich schon mal “Boss”,  “BMW330″ oder “Orcs” rauslassen.

 

Wandern

Wandern kann man hier super super gut in Neuseeland, die unberührte Natur und das alles. Ist echt toll. Neben den berühmten  Tracks, wie das Tongariro Crossing, der AbelTasman Walk oder der Milford Track, gibt es noch unendlich viele andere kleinere und größere Wandertracks. Entweder man macht Tagestouren oder länger Hikes mit Übernachtung in einer der vielen –> DOC Hütten. Das tolle hier ist, man muss nicht weit fahren um einen schönen Ort zum laufen zu finden. Es gibt sie überall.

 

X-Mas

Weihnachten ist hier komisch. Es ist so warm. Die Kiwis feiern am Abend des 24. Dezember “Christmas Eve”, ein bisschen Party und so. Am 25. gibt’s “gift giving” und am 26. ist Boxing-Day. 

 

Young history

Neuseeland ist ein vergleichsweise junges Land. Die Maori (Polynesier) haben es Ende des 13. Jahrhunderts entdeckt und besiedelt. Sie nannten es “Aotearoa” was so viel wie “Land der langen weißen Wolke” bedeutet. Der niederländische Seefahrer Abel Tasman hat das Land dann von der europäischen Seite her  1642 “entdeckt”. Der blieb aber nicht lange, die Maori waren ihm zu wild drauf. James Cook hat dann 1769 NZ als erster (Europäer?!) umsegelt und damit bewiesen dass es sich um eine Insel handelt. Vorher hatten alle immer nach einem weiteren großen Kontinent im Süden gesucht. 

Australien war ja schon entdeckt worden von verschiedenen Seefahrern, die es aber nicht so super geil da fanden – war alles so wüstig und heiß – letztendlich hat Cook ein Jahr später die fruchtbarere Ostküste Australiens erreicht und gleich mal entspannt als englisches Eigentum betrachtet. Ursprünglich wollte er die “Terra Australis” entdecken, die es ja geben musste, sonst wäre die Welt ja in einem Ungleichgewicht was die Landmassen auf der Nord und Südhalbkugel betrifft ;-) (Ist sie das nicht so auch?)

Auf jeden Fall kamen dann nach und nach mehr Leute nach Neuseeland um es zu besiedeln (am Anfang Robben- und Walfänger, nach und nach mehr englische Siedler). Obwohl die westlichen Einwanderer am Anfang recht friedlich mit den Maries zusammenlebten, gab es mit der Zeit mehr Stress, da das Land enger wurde. Durch den Wissensaustausch mit Europäern kam es zu einem militärischem Ungleichgewicht der einzelnen Stämme und zu Kriegen. Alles legte sich aber nach und nach wieder.

Die Hauptindustrien von NZ sind Landwirtschaft, Nahrungsmittel und Tourismus.

 

 

Zed – [Z:id]

Die Kiwis sind aussprachetechnisch echt anders drauf. Ich habe Probleme meinen Namen zu buchstabieren (und das kommt oft vor). “EL – O – AR – I – EN – SED” – denkste. Für “Z”, sagen die Neuseeländer Z:id. Sie sagen generell für “E”, “I”. Wie das halt so ist im Englischen. Bloß auch mit Wörtern wie “seven” (siiven), ten (tin) und “sensitive” (siinsitive). Klingt alliis iitwas siiltsam…



Und weiter geht´s…
29. Dezember 2008, 12:43 nachmittags
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Mirrror Lakes sind sehr seichte kleine Seen deren Wasser so still ist, dass sich die dahinter liegende Bergkette darin spiegeln kann. Schön angelegte Stege machen den Zugang zu dieser Wassersumpf-Landschaft möglich.

Nach unserem Milfordsound Ausflug haben wir am schönen Lake Manapouri, der wenige Kilometer südlich von Te Anau liegt, genächtigt. Nach einem morgendlichen Erfischungsbad in dem eiskalten Bergsee sind wir wieder zurück nach Queenstown gefahren und haben gleich im Hostel eingecheckt. Wir haben die Queensloge bekommen mir Seeblick und viel, viel Platz um sich auszubreiten. Echter Luxus nach 3 Nächten im doch recht engen Camper!

Weil wir kein Essen mehr hatten, sind wir am anderen Morgen direkt nach dem Auschecken beim Inder kleben geblieben. Dort haben wir uns zwei große Portion leckeres Curry +  vier Naan (indisches Brot) bestellt, das es für Frühstück-, Mittag- und Abendessen gereicht hat.

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Ach ja, bei unserem ersten Besuch in Queenstown waren wir auf den Kelvin Heights (großer Hügel direkt am See). Eigentlich fährt man da mit dem Auto hoch, doch wir wollten uns die 20 Dollar sparen und sind zu Fuß losgezogen. War ganz interessant …. uns haben freilaufende Lamas, Alpacas, Dammhirsche, Ziegen, Bisons, Ponnys und schottische Hochlandrinder aus der Dose gefressen, die man mit Futter gefüllt für einen Doller erwärben konnte. Ok, die Bisons und die Hochlandrinder hatten einen Zaun um sich rum. Nach dem Deerpark waren dann noch einige Lord of the Rings Movie Locations zu besichtigen, z.B. wurde dort der Kampf mit den Wargs (Hundewölfe), bei der Aragon die Klippen hinab stürtzt, die Flucht nach Helms Deep und Gimmlis Sturz vom Pferd gedreht. Als wir, trotz Windstärke 50 km/h+  (o.ä.),  den Gipfel erreicht hatten, haben wir noch eine alte Filmkulisse von Walt Disney entdeckt: ein nordkoreanisches Gefängnis, 1986 erbaut für den Film “The Rescue”. Am Rückweg haben wir noch ein tolles Panorama gehabt: Das Licht der Abendsonne strahlte zwischen den Bergen hindurch direkt auf den See

Nach Queenstown sind wir Richtung Lake Wanaka und Wesküste gefahren. In Wanaka haben wir nen kleinen Zwischenstop eingelegt und sind in den Puzzle-Erlebnispark gegangen. Zuerst haben wir das “Maze” gemeistert (Labyrinth) und danach noch die Räume mit ihren optischen Täuschungen besucht. War echt crazy…beim letzten Bild ist dann leider mein Foto kaputt gegangen:-(

Nach einer moskitoreichen Nacht, mit wenig Schlaf, sind wir dann die sehr urwaldreiche Westküste entlang hoch gefahren. Auf dem Weg sind wir an Wasserfällen, vielen Senic Reserves und unzähligen Stränden vorbeigekommen. Gerne hätten wir mal ne Pause eingelegt und gebadet oder Picknick gemacht, doch die vielen Wolken von Sandflies vermiesen einem ganz schnell die Freude daran. 

Den Tag vor Heiligabend haben wir mit einer Tour auf dem Fox Glacier verbracht. War echt faszinierend zu sehen, mit welcher gewaltigen Kraft sich das viele, meter-dicke Eis vorwärts Richtung Tal gräbt und welche Spuren es dabei hinterlässt. 

Weihnachten waren wir in einem tierischen Hostel in Greymouth. Noahs Ark, mit vielen bemalten Zimmern und einem schönen Garten. Vom Preisleistungsverhältnis bis jetzt das beste Angebot, das wir genutzt haben. Und eine kleine Katze gab es auch…:-)

 

Heiligabend hatten wir sogar nen Christbaum im Wohnzimmer des Hostels, das Kaminfeuer hat gebrannt und es kam dabei, trotz warmen Wetters, doch bisschen Weihnachtsstimmung auf. Christkind hat nen neuen Foto für mich vorbeigebracht ;-)

Nach einer Nacht in Blenheim waren wir dann schon wieder auf der Nordinsel…(Sind momentan auch schon weiter und haben wieder viel erlebt, doch davon später…)

Katha



Milford Sound
22. Dezember 2008, 10:09 vormittags
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Vor zwei Tagen haben wir den mystischen Milford Sound besucht und waren wirklich beeindruckt. Die Berghänge die sich aus dem Meer steil erheben, die Wasserfälle die an ihnen brausend herunterstürzen und das weite Meer das sich hinter ihnen erstreckt, erinnert einen wieder daran, wie mächtig die Natur eigentlich ist.

Trotz eher trüben Wetters und ordentlichen Wellengang war die Fahrt mit dem Schiff-Katamaran ganz OK. Wir haben mal wieder Seelöwen gesehen, noch mehr Wasserfälle und nachdem wir dann richtig nass gespritzt waren, gab es Tee for free und Sandwiches für nen Dollar.

Auf dem Zurückweg machten wir noch Stop an dem “Chasm”, das ist ein mächtiger Wasserfall der sich durch die Felsen bohrt und sie so glatt schleift, dass sich die Sonne darin reflektiert. Umgeben von Urwald mit Farnen, bemoosten Bäumen und die Berge mit ihren schneebestäubten Spitzen… und am Parkplatz viele Keas. Das sind die neuseeländischen Papageien, die sehr aufdringlich und frech sind. Sie hüpfen gerne auf Autodächer und ihre zweite Lieblingsnahrung nach Brot sind Scheibenwischergummis. 

Am Schluss waren da noch die Mirror Lakes… Fortsetzung folgt…

Katha

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Gegrüßt seid ihr…
19. Dezember 2008, 3:53 nachmittags
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…ihr Anhänger des world wide web und Uns-Zwei-Reise-Verfolger/innen,

wie uns berichtet wurde und wie wir am eigenen Leib erfahren mussten, gab es soweit Probleme mit der Kommentarfunktion. Man hat einen Komentar geschrieben und “schwups” war er wieder weg?! Ging uns ähnlich. Aber jetzt sollte das Problem gelöst sein. Das Headerbild ist auch wieder aufgetaucht (obwohl der schwarze Balken auch ganz nett war…).

Momentan befinden wir uns in Queenstown am Lake Wakatipu. Queenstown ist Adventure-City hier in EnZed. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten hier seine Kohle zu verprassen: Bungy Jumping, Heliflying, Stuntflights, Tandemgleiting, Paraflying, Paradiving, Jetboatdriving und noch und nöcher… Unser Weg hat uns zuvor von Christchurch, über den Lake Tekapo und Lake Pukaki nach hierher geführt. Das ist echt verrückt. Gerade war man noch in den “great Plains” von Canterburry und plötzlich erstrecken sich die südlichen Alpen in ihrer ganzen “Herr der Ringe”-Mächtigkeit entgegen. Türkise Seen, wunderschöne Landschaft und wunderschöne Stille. Hier geht nämlich gar nichts. Die Stadt, oder der Standort “Lake Tekapo” besteht aus einer “I-Site” (Info-Center, die gibt es überall aber wirklich überall. Gibt es sonst nichts, gibt es Schafe und `ne I-Site… ), einem Internet-Café und einem kleinen Hotel-Resort. Allesamt direkt am Highway. Wir haben eine kleine Straße direkt am See entlang gewählt und uns einfach am Straßenrand hingestellt. Das Panorama war großartig: laketaupo_panorama2

Anschließend ging es nach einer kurzen Schock Viertelstunde weiter. In dieser Viertelstunde dachten wir unser Auto zickt schon wieder rum und wir müssten die 3 1/2 h zurück nach Christchurch.

Kurze Vorgeschichte: Wir hatten schon Probleme mit dem Van als wir auf der Nordinsel waren und anschließend immer mal wieder. Er springt einfach nicht an! Obwohl die Batterie voll ist und alles stimment müsste. Mit Überbrücken klappts dann meistens trotzdem… Nachdem es immer wieder ging, haben wir nie den AA (NZ-ADAC) gerufen. Als es uns dann in Christchurch wieder passiert ist, sind wir sofort zu Wicked gefahren (die haben da und nur da und in Auckland ein Depot). Die waren sich nicht sicher, wir konnten das Problem ja auch nicht hervorzaubern (reproduzieren) und haben den Starter ausgetauscht. Wir haben uns in der Zeit Quantum of Solace reingezogen im Kino. (Warum ist der böse Kerl am Ende, den er in der Wüste gelassen hat ,mit ner Kugel im Kopf und Motoröl in der Lunge gefunden worden?) Dann am nächsten Tag gings wieder nicht. Zum Glück waren wir noch in Christchurch und konnten gleich nochmal zu Wicked fahren. Denen war es peinlich und sie wollten uns schon fast einen neuen Van geben. Bitte nicht, Katha hat doch erst einen schönen Vorhang zu einem Moskito-Netz übers MoonRoof-Window konstruiert…Das war sooo aufwändig! Dann hat einer der Jungs die Klemme der Batterie ausgetauscht und gemeint, das es daran lag. Doch “loose contact”.

Nach einigem Probieren und hin und her ging er plötzlich wieder. Lorenz fragt Katha: “Warum geht er jetzt wieder?” Katha: “Keine Ahnung..ich hab den Hebel mal auf P gestellt”. Na gut… wir sind wohl schon etwas sensibilisiert glaube ich (“P” steht für Park und der Motor kann bei unserem Automatikauto nur bei N (Neutral) oder P anspringen ;-) )

Am Lake Pukaki angekommen, war das Wetter echt super (Trotz Berge – ist die Sonne draußen, ist es immer heiß), wir konnten richtig geil auf den höchsten Berg Neuseelands gucken (Mt Cook/Aroaki, 3754m).

Nach einem entspannten Picknick und mehreren Panorama-Picture-Versuchen sind wir dann weiter nach Queenstown gefahren.

Hier angekommen überlegen wir nun wohin uns die Reise weiter führt: Te Anau? Milford Sound? Zum Inder um die Ecke? Hmm..lecker: Naan, Dahl und Rangon Josh..Yummie!



Haere Mai ki Aotearoa.
17. Dezember 2008, 7:26 nachmittags
Einsortiert unter: Neuseeland

Herzlich Willkommen in Neuseeland.

2offthebeatentrack



Dieser “Blog” ist unser öffentliches Tagebuch auf unserer Reise. Hier könnt ihr nach herzenslust Berichte lesen, die Seite durchstöbern, Bilder anschauen und kommentieren oder euch einfach nur am geilen Headerbild ergötzen.

Manche Artikel dieses Blogs sind zweisprachig. Aber (noch) nicht Englisch-Deutsch, sondern Deutsch-Freaky. Schließlich sollen unser Erlebnisse allen Generationen zugänglich gemacht werden können.

Was bisher geschah:
Nach unserem langen Flug von Frankfurt nach Auckland sind wir gut in unserem schönen Hostel “Bamber House” im grünen Viertel Mt. Eden angekommen. Nach 5 Nächten in Auckland ging es los: Mit einem bunt besprühten Leih-Campervan ab auf die Neuseeländische “Autobahn” (Vergleichbar mit einer dt. Bundesstraße). Eine Nacht bei Kühen im Hobbitland, eine am See bei Rotorua. Ein kleiner Hike durch den Waimangu-heiße-Quellen-Park am nächsten Tag lehrt uns etwas über die vulkanischen Tätigkeiten unter unseren Füßen. Am Lake Taupo waren wir im Norden bei Sonnenuntergang und im Süden mit einem riesigen Panorama. Eine Nacht im Meer in Napier, eine in der Hauptstadt Wellington. Wellington ist schon etwas hektischer als die ganzen entspannten Kleinstädte die es hier sonst so gibt. In der Südinsel-Hafenstadt Picton gab es nach einer dreistündigen Fährenüberfahrt von der Nord- auf die Südinsel eine weitere Nächtigung. An der Nordküste der Südinsel ging es auf zum wunderschönen, wirklich wunderschönen Abel Tasman Nationalpark. Dort sind wir mit dem Kajak an traumhaft einsamen Stränden entlang gepaddelt und haben auch eine Tageswanderung unternommen. Eine weitere Nacht verbrachten wir an der Seelöwen-Brutstette Kaikoura und zuletzt zwei im flächig rießigen, aber nicht uninteressanten Christchurch. Jetzt führt uns unser Weg in Richtung südliche Alpen zum Lake Tekapo.

Was abging:
Fett verschöpfender AirRace mit fast Mach1 von FRA to AUC in NZ. Woah. Anderskrasses Land – Auckland anderskrasse Stadt. Fett vergrünte Pflanzenstylez überalll. Sehr geile Accomodation at Bamber House. Sind 5 Tage in Auckland abgestyled mit Shoppen und Irishverpubtes. Wicked! Apropos Wicked: Haben uns gleich nen geschmeidigen Grafitti-Camper rausgelassen. Mit Automatik, kann nicht viel, fährt ich aber ends-chillig. Gleich mal raus aus der City ab aufn Highway. Wuaoahhoooo…. NewZealand_Feelings, mann. Ab durchs Auenland. In Frodos Höhle genächtigt und weiter nach Sulfat-City Rotorua. Andervergeysiert gehts hier ab. Gleich weiter moving by car to Lake Taupo. Urgeil und Endsfresh hier. Next Stop: Turangi. Please leave at Lake Taupo Lookout. Sweet As. Hätte unser Van die Power auf beiden Axis würden wir die Teihape-Napier Schotter-Brockenoad anders managen. So etwas verlangsamt mit 30 keys über einandhalb1000er bei Regen. In Napier geht zum ersten mal verbeachtes ab. Die Stylez richtung Wellington sind easy. Wellington auch. Abgeferryt: Auf nach Picton on South Island. Ein exzelllenter Tipp brachte uns zum AbelTasman. That´s it. Anders. Aber ehrlich. Strände mann, die hat deine Tante noch nicht gesehen. Variety at it´s best. Beaty at its finest. Further down South. Kaikoura-Seal-Stylez. Hier kann mann den Seelöwen die Flosse schütteln (wenn man es möchte. Ich würde nicht und hatte auch keinen Flossenkontakt…die Teile stinken…) Hier gehts anders vereinsamt ab –wie fast überall. Auf nach Christchurch: 2 Nächte im Good ol Countryhouse verbracht – sehr nice, bloß dead End, Mau Mau, nix los hier. Die City hingegen kann schon mehr. Ich würde. Es geht jetzt weiter Richtung “Kann Was” und “Stylez” – immer der Sonne entgegen….Straight Ahead to the Southern Alps!



MiXeD PicZ fROM nZ
17. Dezember 2008, 7:23 nachmittags
Einsortiert unter: Bilder NZ, Neuseeland



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