Gespeichert unter: Australien
Wegen der nächtlichen Kälte verbringen wir einige Zeit in Cabins (das sind kleine Hütten mit Betten, kleiner Küche und meist einen Fernseher den wir nie benutzen) auf dem Weg nach Adelaide. Abends wird Karten gespielt, gezeichnet oder der Blog auf Vordermann gebracht.
In Robe, etwa 300 km südlich von Adelaide, bleiben wir einige Tage. Das Wetter ist gut, es ist wieder etwas wärmer und man kann mit dem Auto am Strand fahren. Das ist schon toll. Ein paar missglückte Surfversuche weiter treffen wir dann auch schon in Adelaide ein.
Wir verbringen noch ein paar gemeinsame Tage mit Fabi und Inna hier, chillen am Campground, fahren in einen Wildlifepark in den Adelaide Heights und in die deutsche Siedlung Hahndorf. Der Wildlifepark vesorgt uns mit Kängurus und Wallabie Erfahrung und hunderttausend Fotos. Und in Hahndorf essen wir irgendwie doch keine Bratwurst mit Sauerkraut sondern Potatoe Wedges mit Süß-Sauer-Soße und Sour-Cream. Dem trauen wir einfach doch mehr. Adelaide selber ist wie jede Australische Stadt, CBD mit Hochhäusern im Zentrum und Einfamilien-Häuschens drumherum. Nicht schlecht aber auch nichts besonderes. Wir bringen die beiden zum Flughafen. Für die gehts jetzt nach Bali und für uns zurück nach Sydney.
Gespeichert unter: Australien
Rund 200 km von Torquay nach Port Campell erstreckt sich eine der schönsten Küstenstraßen Australiens. Wir bleiben ein bisschen in Jan Juc, ein kleines Surferdorf direkt am berühmten „Bells Beach“. Dort kaufe ich mir zwar einen Wetsuite (oder altmodisch Neoprenanzug) aber ins Wasser traue ich mich hier nicht. Der Bells-Beach-RipCurlPro-Contest steht an. Also was ziemlich bedeutendes. Hier gehts um Surfweltmeister und so. Das die Profis wegen schlechten Wetters heute einen Tag Pause haben, gibt uns die Möglichkeit ihnen beim Training zu zuschauen – ohne teuren Eintritt zu bezahlen. Am Strand treffen wir Mick Fanning und seine Kollegen „hautnah“. Ich überlege ob ich das mit einem Foto an die Bravo schicke…
Auf dem Golfplatz in Anglesea, ein paar km westlich von JanJuc, kann man in der Dämmerung gut Kängurus sehen und füttern. Einfach vorgeben man sei auf der Suche nach einem besseren Golfplatz. Daheim im Garten spielts sich nicht immer so gut.
In Apollo Bay schluckt der ATM (Geldautomat) meine Kreditkarte. Grundlos. Der Sack. Wird ja auch Zeit das es mal schlechte Nachrichten gibt. Bis auf das kaputte Zylinderschloss im Auto gibts ja immer nur trallala und schöne Strände. Nun gut – es gibt schlimmeres.
Zum Beispiel keine Koalas zu sehen auf der berühmten „Koalastraße“. Die ist 12 km lang und führt von der Great Ocean Road ans Cape Otway. Auf dem Rückweg sehen wir dann doch welche…überall. Man muss nur wissen wie die genau aussehen in den Eukalyptus-Bäumen – dann sieht man sie recht leicht. Allerdings sind die doch ganz schön faul. Essen 4 Stunden am Tag low-carbohydrate-food und schlafen die restlichen 20. Die Langweiler. Angeblich stimmt das Gerücht nicht dass die Tiere „stoned“ oder „drunk“ sind von dem Eukalyptus – der ist einfach nur energiearm und deshalb müssen sie die ganze Zeit fressen oder schlafen.
Im Otway-National-Park machen wir einen Tree-Top-Walk über 40m Höhe durch den Victorianischen-Jungel. Ich gewinne beim Münze-auf-den Baumstumpf-werfen und wir fragen uns ob man eine Sturz aus der Höhe in einen Bach überlebt. Auszuprobieren hat es sich dann intellegenterweise keiner getraut.
Gespeichert unter: Australien
Unsere ersten 4-WD Erfahrungen haben wir im Victoria High Country gemacht. Rießige europäische anmutende Wälder, reißende Bäche und Buschbrände. Von Omeo gehts nach Dargo, bergauf und bergab über Stock und Stein. Da werden die Swifferhubs gelockt (oder Diff-Locks?) und dann gehts traktionsmäßig und Vierradtechnisch ab. Dem Buschfeuer, das hier nur noch so vor sich hinglüht bieten wir mit einer gezielten Zwei-Mann-Pinkel-Aktion die Stirn. Der dadurch aufsteigende Qualm lässt uns relativ schnell wieder ins Auto zurückkehren und nach Melbourne reisen.
Melbourne, die zweitgrößte Stadt Australiens, hat kulturell einiges zu bieten. Nachdem unsere Zeit aber wie immer begrenzt ist und wir diese doch lieber am Strand verbringen, muss ein eintägiger Stadtbummel reichen. Rechtsabbiegen mit Linkseinordnen steht hier aufgrund der Straßenbahngleise an der Tagesordnung. Komisch, in Nürnberg klappt das doch normal? Wir bleiben ein paar Tage in einem Hostel in St. Kilda, dem hippen Strandviertel von Melbourne, reisen nach ein paar Pfannkuchen und ein bisschen „moderne Architektur von außen anschauen“ wieder ab. Die Great-Ocean-Road wartet.
Gespeichert unter: Australien
Für unsere englischsprachigen Leser gibt es jetzt mal einen Artikel zweisprachig. Selbstverständlich erheben wir keinen Anspruch auf vollkommende Korrektheit – weder im Deutschen noch im Englischen.
Dedicating to all our english readers we publish the following report bilangual. Its a matter of course that we don´t give a flower if everything`s correct – neither in english nor in german.
Los gehts!
Endlich mal Reisen. Ein viertel Jahr Sydney ist zwar super, aber von Australien hat man noch nichts gesehen. All die Kängurus und Koalas, roter Sand, traumhafte Strände und ewige Weiten… wo sind sie?
Na in Australien natürlich. Süd, Nord, West, Ost. Fast überall, aber erstmal gehts in den Süden. Achtung kalt! Mit Fabian und Inna im Gepäck (meinem ehemaligen Wohnkollegen aus good ol´ NBG) machen wir uns auf die Reise. Zuerst geht es die schöne Südost-Küste Australiens hinunter mit Stopps in Kiama (<– ist mittlerweile schon super grün wegen der ganzen GreenPower dich ich dort an die Leute gebracht habe
), Nowra (<– ebenso grün), Narooma und Bega. Nowra selber ist nicht aufregend. Viel Government Housing dafür ist die Umgebung recht schön: auf dem Campingplatz leistet uns ein Kookabura laughing bird Gesellschaft. Erst als wir ihm ordentliche Streicheleinheiten verpasst haben, überlegt er es sich anders. Dafür kommt ein Pfau. Und zwei kämpfende Wombats. Narooma ist fast noch schöner, weniger Tiere aber dafür wunderschöne Strände inkl. Sonnenuntergänge. Und Bega ist der Knaller, denn dort gibt es eine berühmte Käsefabrik. Wow.
Ich weiß nicht ob es unsere erste Straftat ist, aber auf jeden Fall ist es schwerwiegend. Ich gestehe, wir schmuggeln Obst und Gemüse. 2 Äpfel, 3 Tomaten und eine angebissene Gurke, von New South Wales nach Victoria. Zum Glück sind das wie in der EU offene Grenzen. Ansonsten hätte uns der „Fruit-Detector“ unsere Hintern hinter Schwedische Gardinen bewegt. Man darf seine Aubergine nämlich nicht in eine Fruitfly-Exclusion-Zone bringen.
Let´s go!
Finally – travelling. Three month Sydney is great, don´t get me wrong, but you haven´t seen anything of Australia yet. All these Kangaroos and Koalas, red sand, beauty beaches and endless plains… where are they?
Well, in Australia of course. South, north, west, east. Pretty much everywhere, but first of all we gonna go south. Watch out: cold! We start our journey with Fabian and Inna (my previous flatmate from good ol´ Nuremberg City / Germany). Down the nice south-east-coast is the way. We stop in Kiama (<– already pretty green, because of all the GreenPower I brought to the people here
), in Narooma and Bega. Nowra itself is not exciting. Heaps of houses in commission but the surrounding is pretty nice: There´s a kookabura joining us at the campsite. As soon as we try to give it a couple of hugs, it changes it´s mind. But a peacock came. And two fighting wombats. Narooma is even nicer, less wildlife but wonderful beaches and sunsets. Bega is the burner, because it´s famous for it´s cheesefactory. Yeah!
I dont know if this is our first crime. But it´s severe, anyway. I admit, we smuggle fruits and veggies. 2 apples, 3 tomatoes and a „bitten- into“-cucumber. From NSW to Victoria. Fortunately, the boarders are open like in the EU. Otherwise we would find our asses in jail because of the fruit detectors. It is strictly prohibited to bring someones eggplant into a fruitfly-exclusion-zone.